Moral und Gewinne: Amazon, mal wieder.

Zoë Beck über Amazon

Zoë Beck

Ich versuche seit ein paar Wochen, Menschen in meinem Umfeld, die nichts mit der Buchbranche zu tun haben, zu erklären, warum sich die genannte Branche nahezu einstimmig gegen Amazon erhebt. Der Vorgang: Amazonfordertvon der schwedischen Verlagsgruppe Bonnier, zu der u.a. die deutschen Verlage Piper, Carlsen oder Ullstein gehören, bessere Konditionen für deren eBooks. Bonnier will nicht. Amazon verzögert deshalb die Auslieferung der Bonnier-Bücher.

Das Problem ist, dass hier Dinge zusammenkommen, die häufig nicht zusammenpassen: Wirtschaft und Moral. Aber fangen wir mal ganz vorne an.

Wirtschaft

Amazon ist eine gewinnorientierte Aktiengesellschaft. (Die europäische Tochter eine haftungsbeschränkte Gesellschaft.) Amazon.com wurde vor 20 Jahren gegründet und ist über die Jahre im Bereich Online-Buchhandel zum Marktführer geworden. Gewinnorientierte Aktiengesellschaften haben das Ziel, hohe Umsätze zu generieren und, das mag jetzt völlig überraschend sein, Gewinne zu machen. Und nebenbei bemerkt herrscht in ungefähr allen Ländern, in denen Amazon aktiv ist…

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