Vorgestellt, aber selbst noch nicht gelesen #3, mairisch

Noch kamen wir nicht dazu, all die Bücher zu lesen, die gerade um uns herum erscheinen. Trotzdem wollen wir Euch in den nächsten Tagen einige vorstellen, von denen wir denken, sie sind gut, interessant und es wert, dass wir sie alle lesen. Wir verlassen uns dabei ganz auf unseren Instinkt und die Verlagsprosa.

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Heute: mairisch

Stevan Paul

Schlaraffenland
Ein Buch über die tröstliche Wirkung von warmem Milchreis, die Kunst, ein Linsengericht zu kochen, und die Unwägbarkeiten der Liebe

Stimme zum Buch
„Koch, der schönste Beruf der Welt, wabert oft im Bodennebel des Küchendunsts — langweilig ist es nie und der Arbeit viel.
Um das zu erfahren, muss man sich keine Finger abschneiden, sich flambieren oder sonstwie verstümmeln. Man lese besser dies Buch und nichts als dies Buch.“ 
VINCENT KLINK

Inhalt
Oberkellner Adam liebt seinen Beruf, nur die Gäste stören ihn immer ein bisschen. Ein Restaurantkritiker folgt seinem Bauchgefühl und begeht einen kleinen Fehler von großer Wirkung. Ein Foodblogger lässt mal fünfe gerade sein und kauft normales Hackfleisch. Und Kantinenköchin Herta Klöpke will sich nicht wegrationalisieren lassen. Eines Nachts kocht sie am alten Arbeitsplatz noch mal ganz groß auf …

Mit hintergründigem Sprachwitz und klugem Humor erzählt Stevan Paul in 15 neuen Kochgeschichten pointiert von der Suche nach dem modernen Schlaraffenland. Dieser ganz und gar nicht märchenhafte Sehnsuchtsort liegt gleich hinter den Umkleidekabinen eines alten Ostberliner Kaufhauses, findet sich in den verschneiten Wäldern Schwedens, am Strand von Sylt, in den Tiefen des Internets, der Küche eines längst geschlossenen Berghotels und auf dem Boden eines geleerten Suppentellers. Und natürlich gibt es zu jeder Geschichte das passende Rezept.

Stevan Paul glänzt nach dem großen Erfolg seines Debüts Monsieur, der Hummer und ich erneut auf unverwechselbare Weise. Ein Buch über die tröstliche Wirkung von warmem Milchreis, die Kunst, ein Linsengericht zu kochen und die Unwägbarkeiten der Liebe.

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Stevan Paul
*1969, lebt in Hamburg. Der gelernte Koch schreibt heute als freier Autor kulinarische Texte, Kolumnen und Reisereportagen für Zeitschriften und Magazine, arbeitet als Foodstylist und als kulinarischer Berater für Agenturen und Verlage. Er betreibt eines der meistgelesenen Foodblogs im deutschsprachigen Raum.
www.nutriculinary.com |www.stevanpaul.de

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J. Ilundáin-Agurruza / M. W. Austin / P. Reichenbach (Hg.)
Die Philosophie des Radfahrens

Aus dem Englischen von Roberta Schneider, Blanka Stolz u.a.

Stimme zum Buch
„Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.“ 

ALBERT EINSTEIN

Inhalt
Warum macht Fahrradfahren glücklich – trotz Regen, Gegenwind und steiler Berge? Warum geht alles schief, wenn man sich zum ersten Mal auf eine lange Fahrradtour wagt? Wie sieht der ideale Radweg aus? Was bedeutet Critical Mass? Warum passieren die kuriosesten Ereignisse der Tour de France immer am Alpe d’Huez? Und sollte das schnellste Fahrrad der Welt weiterhin verboten bleiben?

In Die Philosophie des Radfahrens zeigen internationale Autoren aus verschiedenen Disziplinen – Philosophieprofessoren, Sportjournalisten, Radprofis – kenntnisreich und leicht verständlich, dass Philosophie und Radfahren ein perfektes Tandem bilden können. Sie nehmen Helden und Anti-Helden aus der Welt des Radsports ins Auge, schreiben über die Ethik von Wettbewerb und Erfolg, finden auf dem Rad Momente der Muße und zeigen, wie Radfahren unsere Sicht auf die Welt dauerhaft verändern kann. Und sie geben stichhaltige Argumente für das Radfahren in all seinen Ausformungen: Als tägliche Fahrt zur Arbeit, als Sport, als Reise, als Lebensart.

Ein Buch für alle, die es glücklich macht, sich tagtäglich auf den Sattel zu setzen.

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Mit Beiträgen von

Michael W. Austin (Eastern Kentucky University, USA)
Raymond Angelo Belliotti
 (State University of New York, USA) 
Holger Dambeck
 (SPIEGEL ONLINE, Deutschland)
Andreas de Block
 und Yannick Joye (Universität Leuven, Belgien)
Bryce T. J. Dyer (Bournemouth University, England)
Tim Elcombe und Jill Tracey (Wilfrid Laurier University, Kanada)
Zack Furness (Columbia College Chicago, USA)
Steven D. Hales (Bloomsburg University, Pennsylvania, USA)
Robert H. Haraldsson (Universität Island)
Peter M. Hopsicker (Pennsylvania State University, USA)
Steen Nepper Larsen
 (Universität Aarhus, Dänemark)
Maximilian Probst
 (DIE ZEIT, Deutschland)
Pata Suyemoto
 (Privatgelehrte und Radtrainerin, USA)
Catherine A. Womack (Bridgewater State College Boston, USA)
Heather L. Reid (Radsportlerin, Morningside College Iowa, USA)
Andreas Zellmer (dpa-Sportjournalist und Tour de France-Experte)

Die Herausgeber
Jesús Ilundáin-Aguruzza
ist in Pamplona (Spanien) geboren und aufgewachsen. Er ist Assistenzprofessor für Philosophie sowie Stipendiat der Allen and Pat Kelley Faculty am Linfield College in Oregon. Seine Studien und Publikationen konzentrieren sich auf die Philosophie des Sports und der Kunst. Er veröffentlichte in Fachzeitschriften und Anthologien zu den Themen Sportrisiko, Fußball, Kindheit und Sport und viele mehr (einiges davon auf Spanisch). Jesús ist als Kategorie-Zwei-Fahrer eingestuft. Er hat seine besten Tage zwar vermutlich hinter sich, aber das ist okay, denn das schnelle Fahren an sich macht ihn schon glücklich.

Michael W. Austin
ist Dozent für Philosophie an der Eastern Kentucky University und beschäftigt sich dort vor allem mit Fragen der Ethik. Er hat drei Bücher veröffentlicht:Conceptions of Parenthood: Ethics and the Family(2007), Running and Philosophy: A Marathon for the Mind (2007) und Football and Philosophy: Going Deep (2008). Er ist ein zum Radfahren konvertierter Läufer und begeisterter Neuling, dem es nichts ausmacht, dass sich die einzige Karbonfaser an seinem Rad in der Gabel befindet.

Peter Reichenbach
Gründer des mairisch Verlags, hat Neuere Deutsche Literatur, Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Sein entscheidendes Fahrraderlebnis war das Erklimmen des L’Alpe d’Huez – ohne anzuhalten. Er fährt ein altes Stahlrahmen-Rennrad, für das er Gerhard Hofferberth noch heute dankbar ist. Die Bücher für ortsansässige Buchhandlungen liefert er mit einem Lastenrad aus.

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